Andreas Hillger - Autor/Dramaturg
Andreas Hillger - Autor/Dramaturg

The whole Truth about Lies

eine Produktion von Nico and the Navigators, Uraufführung am 25. Mai 2024 im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele, Regie: Nicola Hümpel, Bühne: Oliver Proske, Musikalische Leitung: Paul Hübner/Tobias Weber, Dramaturgie: Andreas Hillger, Mitwirkende: Yui Kawaguchi, Peyee Chen, Andrew Munn, Annedore Kleist, Patric Schott, Martin Buczko, Florian Graul, Mathis Bereuter, Anne-Sophie Bereuter, Lucas Johnson, Jo Ambros, Paul Hübner

 

Nico und ihr Kollektiv navigieren durch das weite Land der raffinierten Täuschungen… die dabei eingesetzten Kunstmittel sind häufig virtuos, vor allem in den Tanzeinlagen. Was brillante Zeitlupen-Sequenzen einschließt. Und im Hintergrund ermöglicht ein halbtransparentes Spiegelkabinett die Illusion der Schwerkraft-Überwindung. Auch die Ausweitung der Bühne in den digitalen Raum schafft faszinierende Effekte. Was den musikalischen Aspekt betrifft, so überzeugen nicht zuletzt die ausgewählten Popsongs in zum Teil höchst originellen Interpretationen.

Hans-Günther Fischer, Mannheimer Morgen

 

Bestimmt war der Abend von den hohen künstlerischen Leistungen, emotionaler Spannkraft und unbändiger Spielfreude des gesamten Ensembles, mit denen die von überbordender szenischer Fantasie geprägte Konzeption der Ensemble-Chefin Nicola Hümpel auf die Bühne gebracht wurde.

Christoph Wagner, Rhein-Neckar-Zeitung
 

Ausgehend von der ebenso verführerischen wie verhängnisvollen Faszination des Falschen geht das Ensemble in den dunklen Tiefen des klassischen Erbes ebenso wie an der glitzernden Oberfläche der aktuellen Musik auf die Suche nach Belegen für Selbstbetrug und Fremdbestimmung, für Notlügen und Trugschlüsse.

Klassik Heute

sweet surrogates

eine Produktion von Nico and the Navigators, Uraufführung am 14. Dezember 2023 im Radialsystem Berlin, Regie: Nicola Hümpel, Bühne: Oliver Proske, Musikalische Leitung: Tobias Weber, Dramaturgie: Andreas Hillger, Mitwirkende: Peyee Chen, Nikolay Borchev, Ted Schmitz, Martin Clausen, Patric Schott, Alba de Miguel, Florian Graul, Lucas Johnson, Tobias Weber, Elfa Run Kristinsdottier, Matan Porat, Paul Hübner, Philipp Kullen

 

 

Bei Nico and the Navigators wird sich frei improvisierend gewunden und fallengelassen, sich mit und durch Musik bewegt. Aus Körper, Klängen, Worten, Gesten und Tanz entsteht ein organisches, zutiefst menschliches Ganzes. Darsteller verschwinden nicht hinter der Figürlichkeit einer Rolle, sondern treten als hellwache verletzliche Performer in den Vordergrund … Scharfsinnige Gesellschaftsanalyse auf der einen und seelenzerfetzende Poesie auf der anderen Seite: Für Nico and the Navigators ist das kein Widerspruch … Nico and the Navigators sind Ganzkörperpoeten.

Anna Schors, Opernwelt

 

In ihrer Jubiläumsproduktion gehen Nico and the Navigators auf einen Trip … Die Collage bewegt sich zwischen Ekstase und Entgrenzung, Wahn und Melancholie und verschmilzt unterschiedliche Musikstile … Nico and the Navigators, die Pioniere eines neuen Musiktheaters, haben immer noch den Dreh raus.

Sandra Luzina, Arte Journal
 

Das Stück: eine Collage aus Gefühlszuständen, ausgedrückt über die Bilder, die Tanz, Gesang, Spiel, Video und immer wieder wohldosiert Worte auf der Bühne entstehen lassen. Die fünf Musiker*innen binden alles trotz ständiger Musikbrüche ganz organisch zusammen und sind selbst immer wieder in das Spiel eingebunden. Sich in den Rausch tanzen, dann als gequälte Kreatur sich krümmen, in der Gruppe zusammenfinden oder sich im Blutrausch aufeinander stürzen. Oder ganz allein, verzweifelt. … Und es sind solche Gefühlsskulpturen aus Bild, Bewegung Mimik und Musik, die hängen bleiben … künstlerisches Chaos als Spiegelbild des Weltenchaos.

Frauke Thiele, RBB-Kultur

Lost in Loops

eine Produktion von Nico and the Navigators mit dem Konzerthausorchester Berlin, Uraufführung am 18. Februar 2023 im Konzerthaus Berlin, Regie: Nicola Hümpel, Bühne: Oliver Proske, Musikalische Leitung: Jonathan Stockhammer, Dramaturgie: Andreas Hillger, Mitwirkende: Elfa Run Kristinsdottier, Paul Hübner, Philipp Kullen, Matan Porat, Tobias Weber, Peyee Chen, Nikolay Borchev, Ted Schmitz, Florian Graul, Alba de Miguel, Patric Schott, Martin Clausen

Das Herzstück des Abends ist John Adams’ Streichseptett ‚Shaker Loops‘ (1978) … Die Choreografien zu den einzelnen Sätzen sind wirkungsvoll. Zu Beginn des zweiten Satzes tanzt eine Plastiktüte in einem auf der Bühne erzeugten Windstrudel ihren einsamen Tanz. Ein wunderschön reduziertes, poetisches Zitat aus dem Film ‚American Beauty‘.

Susanne Westenfelder, Opernwelt

Fleisch und Geist

eine Produktion von Nico and the Navigators, Uraufführung am 14. Oktober 2022 im Theater Altenburg-Gera im Rahmen der Heinrich-Schütz-Musiktage, Regie: Nicola Hümpel, Bühne: Oliver Proske, Musikalische Leitung: Elfa Run Kristinsdottir, Dramaturgie: Andreas Hillger, Mitwirkende: Ekaterina Bazhanova, Daniele Vega, Matthias Lutze, Martin Buczko, Yui Kawaguchi, Florian Graul, Anna Fusek, Elfa Run Kristinsdottir, Daniel Seminara, Alon Portal, Philipp Kullen

"Fleisch und Geist" ist eine gleichermaßen freche wie tiefsinnige, amüsante und dabei dennoch oft auch traurige Befragung nicht nur des Komponisten allein, ondern auch seiner und unserer Zeit. Schütz, ... Claudio Monteverdi & Co werden hier in einer surrel antgrenzten, staunenswert phantasievollen und gelegentlich befremdlichen Coalleg aufgefahren.

Gerald Felber, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

... überbordend wie ein barockes Feuerwerk, aber immer auch nah am Abgrund. (...) Manchmal makaber, beängstigend, dann auch wieder urkomisch. Und immer wieder musikalische Ausreißer.

Frauke Thiele, RBB Kulturradio
"Fleisch und Geist" ist ein Panoptikum menschlicher Glanzleistungen und zugleich menschlicher Abgründe. (...) Mit enormer Ausdruckskraft und körperlichem Einsatz, der bisweilen an Akrobatik heranreichte, demonstrieren sie, wo es hinführt, wenn das Fleisch über den Geist die Oberhand gewinnt...

Claus Fischer, Deutschlandfunk

Empathy for the Devil

eine Produktion von Nico and the Navigators, Uraufführung am 16. Dezember 2021 im Radialsystem Berlin, Regie: Nicola Hümpel, Bühne: Oliver Proske, Musikalische Leitung: Tobias Weber, Dramaturgie: Andreas Hillger, Mitwirkende: Nikolay Borchev, Anna-Doris Capitelli, Ted Schmitz, Florian Graul, Martin Clausen

Beeindruckendes Gefühlskino im Radialsystem Berlin. „Empathy for the Devil“ ist, wie schon frühere Produktionen der in Berlin beheimateten Truppe, eine atemberaubende Mischung aus Oper, Konzert, Schauspiel und Tanz. Kurz - ein einzigartiges Musiktheater, das Nicola (Nico) Hümpel, die künstlerische Leiterin, Oliver Proske, der für Bühne und Technik verantwortlich ist, der Dramaturg Andreas Hillger und das ganze, fantastische Ensemble kreiert haben.

Mitteldeutsche Zeitung, Andreas Montag

 

Ein umwerfender Reigen breitet sich wärend der 90 elektrisierenden Minuten aus... sehen Sie sich dieses Stück an, es macht teuflisch glücklich! „Empathy for the Devil“ (...) folgt zwar keiner Regel, keiner Norm und, ja, sprengt auch nebenbei alle bekannten Genregrenzen. Aber genau darin liegt der Zauber dieser Musiktheaterperformance. Ein Höhepunkt im Musikkalenderjahr.

Berliner Zeitung, Tomasz Kurianowicz

 

„Kunstvoll zusammengefügt … diese künstlerische Kraft die raus will ist zu spüren … das teuflische der Sänger und Performer springt uns förmlich an … Was bleibt ist ein Unruhegefühl. Doch trotz aller traurigen Kraft, die in dem Stück liegt, gibt es Hoffnung.“                          

rbb, Frauke Thiele

 

„... Der Auftakt für einen mitreißenden Abend ist gegeben: ... Das Ensemble singt und tanzt wie im Rausch und denkt zwischendurch über das Gut und Böse nach. Als seien sie vom Leibhaftigen besessen, überbieten sich Sänger, Tänzer und Schauspieler ... Das Böse verführt ... Nico and the Navigators führen den Zuschauer durch seelische Abgründe und machen klar: Der Teufel, das sind wir alle. Das Premierenpublikum findet Gefallen an dieser Parade des Bösen und applaudiert begeistert.“

Opernwelt, Januar 2021

Triadisches Ballett

von Oskar Schlemmer, Koproduktion von Andreas Hillger und Theater Fuchs, Uraufführung am 20. November 2021 im Bauhaus Dessau, Klavier: Ragna Schirmer, Inszenierung: Christian Fuchs, Spieler: Emma Teichert, Christian Fuchs, Patrick Jech

Force & Freedom - Beethoven zwischen Zwang und Freiheit

Ein Beethoven-Projekt von Nico and the Navigators mit dem Kuss Quartett, Filmpremiere am 21. Dezember 2020 auf ARTEconcert, Regie/Konzept: Nicola Hümpel, Bühnenkonzept/Videotechnik: Oliver Proske, Konzept/Dramaturgie: Andreas Hillger, Mitwirkende: Tobias Weber, Yui Kawaguchi, Ted Schmitz, Patric Schott / Kuss Quartett: Jana Kuss, Oliver Wille, William Coleman, Mikayel Hakhnazaryan

In gegensätzlichen Videoclips wird die Fragestellung des Bühnenprojekts mit der aktuellen, durch die Zwangsmaßnahmen der Corona-Krise sich stellenden Situation in Verbindung gebracht, reflektiert und künstlerisch kommentiert. Die nicht mehr mögliche Interaktion mit den Partnern und dem Publikum soll so verarbeitet werden, die Sehnsucht, nach dem was durch die Krise verloren gegangen ist, das gemeinsame Erleben und Reagieren, kommentiert und akzentuiert werden. Das Motto der ersten Druckausgabe von Beethovens „Große Fuge“: „tantôt libre tantôt recherchée" („frei und gebunden") bekommt so ungewollt eine ganz aktuelle Bedeutung für die Musiktheater-Gruppe aus Berlin. Für die Video-Clips bildet die schon angesprochene Gesamteinspielung der Beethoven-Quartette des Kuss-Quartetts die inspirierende musikalische Grundlage. Dieses digitale Tagebuch kann und soll das Verlorene nicht ersetzen, ist auch so etwas wie eine künstlerische Trauerarbeit mit vielen Facetten. Am Ende dieses Internet-Video-Projekts steht nun ein außergewöhnliches Memory-Spiel, dessen Teile aus einer Auswahl der insgesamt 29 Clips zusammengefügt werden müssen. Freiheit und Zwang (der Regeln) verweisen einmal mehr auf die Grundkonstante des jetzt für 2021 geplanten Projekts „Force & Freedom“.

Gerhard Tetzlaff, SWR2

 

Mit kleinen, einminütigen Videoclips reflektieren das Kuss Quartett und Mitglieder der Muiktheatergruppe Nico and the NAvigators den Lockdown und ihr agebsagtes gemeinsames Projekt für die Schwetzinger Festspiele (...) unprätentiös alltagspoetische Lagebeschreibungen.

Juan Martin Koch, Neue Musikzeitung

 

Eigentlich hätte die Co-Produktion „Force and Freedom“ unter der Regie von Nicola Hümpel bei den Schwetzinger Festspielen im Mai ihre Premiere gefeiert, nun musste sie Corona-bedingt auf 2021 verschoben werden. Es folgte die Transformation in ein digitales Tagebuchprojekt, das eine unmittelbare Reaktion auf die neuen Situationen in der Corona-Pandemie darstellt, denen wir begegnen. Musiziert wird aus der Isolation heraus, ohne Rückmeldung eines Publikums. Das geschieht bei „Force and Freedom“ mit kleinen Clips, die ungewöhnliche und vielfältige Szenen zeigen: Da gibt es brennende Noten, Autobahnbrücken, Katzen, die mit Metronomen spielen und weitere Skurrilitäten – das alles unterlegt mit der Einspielung der Beethoven-Quartette durch das Kuss Quartett (jüngst beim Label Rubikon Classics erschienen). Die Summe der 29 Tagebucheinträge ergibt das Ganze, und am Ende winkt ein spielerisches Memory. Ein erfrischendes Videoprojekt in Zeiten der Streamingflut.

Jesper Klein, RONDO Magazin

 
In kurzen, schnellen oder meditativen Clips, denen die beim Label Rubicon Classics veröffentlichte Gesamteinspielung aller Beethoven Streichquartette des Kuss Quartetts zu Grunde liegt, werden individuelle Miniaturen der Künstler zusammengefügt, die als wachsendes digitales Tagebuch kleine Erinnerungen wie Zeitkapseln oder Reminiszenzen an die gemeinsame Gegenwart in der aktuellen Vereinzelung speichern.

 

Rémy Franck, pizzicato

Verrat der Bilder

Augmented Reality Performance von Nico and the Navigators, UA am 12. September 2019 in den Meisterhäusern Dessau im Rahmen des Festivals "Bühne total", Regie/Konzept: Nicola Hümpel, AR-Konzept/Raum: Oliver Proske, Konzept/Dramaturgie: Andreas Hillger, Mitwirkende: Annedore Kleist, Patric Schott, Michael Shapira, Pauline Werner, Aufführungen im Kolbe-Museum Berlin und in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Brüssel

Nun macht die innovative Theatergruppe Nico and the Navigators ihrem Namen einmal mehr Ehre: War das Hinauswagen ins Unbekannte, das Navigieren auf neuem Terrain von jeher das ästhetische Konzept des Kollektivs mit wechselnden Mitwirkenden (...) geht es auch jetzt mit der Produktion „Verrat der Bilder“ um eine künstlerische Expedition der besonderen Art. Das rund 70-minütige Stück hat die Matrix des Bauhauses, das vor 100 Jahren in Weimar gegründet wurde, zum Thema - und als doppelte Kulisse. Gespielt wird an und in den Meisterhäusern in Dessau, gespielt wird aber auch mit einer erweiterten Realität, die von Zeugnissen der Bauhäusler und der deutschen Geschichte bis in unsere von Technik geprägten Gegenwart reicht. (...) Dank aufwendig programmierter AR-Brillen wird die Zeitreise nicht nur textlich grundiert und fabelhaft gespielt von Annedore Kleist, Patric Schott, Michael Shapira und Pauline Werner in wechselnden historischen Rollen, sondern eben auch durch verblüffende virtuelle Effekte der „Augmented Reality“ in seiner Wirkung verstärkt. (...) Aber der lustvolle Griff in die Möglichkeiten der Zukunft ist nicht nur ein Spiel, sondern hat natürlich einen unmittelbaren Bezug zur Geschichte des Bauhauses, das wiederum selbst ebenso gern spielerisch wie experimentell war, vielgestaltig sowieso - und auch widersprüchlich.

                                                                   Mitteldeutsche Zeitung, 14. September 2019, Andreas Montag

 

Es ist der Hammer, hier, im Berliner Georg Kolbe Museum, einer Schar von Akteuren zuzuschauen, die selber nie das sehen, was wir dank zusätzlich eingeblendeter Grafiken, Bilder, Skizzen erleben. Wie genau sich die realen Leiber doch einpassen lassen in eine grafisch gestaltete Landschaft, mal eine Bauhausküche, mal die israelische Gedenkstätte Yad Vashem: Das macht jedes Bühnenbild völlig überflüssig.

Arnd Wesemann, tanz

Rettet die Sockel! - Save The Pedestals!

Nach der gleichnamigen Erzählung von Ivan Vladislavić, UA am 12. Oktober 2018 im Puppentheater Halle, Regie: Robyn Orlin, Dramaturgie: Francesca Spinazzi und Andreas Hillger, Puppendesign: Adrian Kohler, Handspring Puppet Company, Mitwirkende: Mmakgosi Tsogang Kgabi, Franziska Rattey, Ivana Sajevic, Lambert Mousseka Ntumba und Nico Parisius, Koproduktion mit der Handspring Puppet Company Cape Town | in Zusammenarbeit mit dem Baxter Theatre Centre Cape Town

Das Stück hat einen eigentümlichen Charme. So ruhig und leblos stehen die beiden Riesen da, sie warten auf ihre Spieler, ihre Beweger, die den Objekten ihr Temperament leihen. Die für sie essen, lachen, sprechen. Aus dieser Statik und durch ihre Größe gewinnen die Puppen ihr Eigenleben. Kann man ihnen trauen? Erzählen sie nicht bloß komische Märchen?

                                                                               Der Tagesspiegel, 25. Oktober 2018, Rüdiger Schaper

Luther - Szenisches Oratorium

Oratorium von Dietrich Lohff/Peter Schütze, Aufführung am 17. September 2017 in der Phönix Theaterwelt Wittenberg, Regie und Ausstattung: Andreas Hillger, Musikalische Leitung: Michael Weigert, Mitwirkende: Chöre des Kirchenkreises Wittenberg, Mitglieder der Anhaltischen Philharmonie Dessau und des Paul-Gerhardt-Orchesters Wittenberg, Barbara Berg, Burkhard von Puttkammer, Björn Christian Kuhn, Maik Gruchenberg und Frank Roder (Solisten)

Spätestens als Burkhard von Puttkammer (Luther) und Barbara Berg (Katharina von Bora) die Bühne betreten, zeigt sich: Hier demonstrieren zwei international renommierte Künstler ihr ganzes Können. Für Wittenberg ein Glücksfall. Nicht nur Luther und Katharina überzeugen. Dies gelingt auch Björn Christian Kuhn u.a. als Tetzel, Maik Gruchenberg, der Luthers väterlichen Freund Staupitz singt und Frank Roder, der als Sprecher in verschiedene Rollen schlüpft. In der Regie von Andreas Hillger sind sie alle zu hören - Papst Leo X., Kardinal Cajetan, Kaiser Karl V., Johannes Eck, Kurfürst Friedrich der Weise, Spalatin und Thomas Müntzer – wichtige Protagonisten der Geschichte. Wie man ihn zu kennen glaubt, tritt Luther vor dem Reichstag zu Worms auf: kämpferisch. Hier tut sich ein Spannungsfeld auf, das sich sowohl im Text als auch in der Musik widerspiegelt (...) Mit einem Hymnus an die Liebe (Luther und Katharina im Duett) und dem Chorfinale „Ein neuer Morgen blaut“ endet eine glanzvolle Aufführung in Wittenberg. Mit gut zehn Minuten Schluss-Applaus wird diese vom Publikum lautstark honoriert.

                                                                     Mitteldeutsche Zeitung, 19. September 2017, Rainer Schultz

Anhaltisches Theater Dessau - Spielzeit 2014/15

Sein oder Nichtsein Komödie von Nick Withby, Regie: Martina Eitner-Acheampong, Bühne: Jan Steigert,
Kostüme: Yvette Schuster, Premiere am 17. Oktober 2014

Götz von Berlichingen Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe, Regie: André Bücker,  Kostüme: Jessica Rohm, Premiere am 20. März 2015

Kristallpalast Jahrhundert-Revue mit Schauspiel und Ballett, Choreographie: Tomasz Kajdanski, Bühne: Nicole Bergmann/Nancy Ungurean, Kostüme: Steffen Gerber,  Premiere am 8. Mai 2015

ausgezeichnet mit dem Theaterpreis des Bundes 2015

Die Abenteuer des kleinen Buckligen

Ein Bauhaus-Spiel aus "1001 Nacht",

Buch, Regie, Bühne, Kostüme: Christian Georg Fuchs, Puppen: Peter Lutz, Premiere am 31. Mai

Anhaltisches Theater Dessau - Spielzeit 2013/14

Iphigenie auf Tauris

Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe,

Regie: André Bücker, Ausstattung: Suse Tobisch, Premiere am 14. Juli 2013 auf der Felseninsel Wörlitz

Nora oder Ein Puppenheim

Schauspiel von Henrik Ibsen, Regie: André Bücker, Bühne: Bernd Schneider, Kostüme: Suse Tobisch, Premiere Oktober 2013

The Beggar's Opera/ Polly

Regie: André Bücker,
Musikalische Leitung: Daniel Carlberg, Bühne: Jan Steigert, Kostüme: Suse Tobisch, Premiere am 22. Februar 2014

Sommernachtstraum

Komödie von William Shakespeare, Regie: Malte Kreutzfeldt, Bühne und Kostüme: Nikolaus Porz, Premiere am 14. Juni 2014

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